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NORD Magazin 2007
Passend zum NORD Event „NORD Style“ (mehr Info) ist das neue NORD Magazin erschienen. Genau wie NORD Style setzt die aktuelle Ausgabe des NORD Magazins einen Schwerpunkt auf das skandinavische Design. Wir interviewten die schwedische Designerin Monica Förster, die gerade zur Designerin des Jahres gekürt wurde, präsentieren Ihnen smartes Design für Kids und das Modedesignprojekt Prime Design. Darüber hinaus bietet das NORD Magazin einen City-Guide für Kopenhagen, einen ausführlichen Artikel über die Kunsthalle im Stockholmer Vorort Tensta und eine Fotostrecke mit den spannendsten Modedesignern aus dem Norden. Außerdem erwähnenswert ist, dass NORD mit dieser Ausgabe Zuwachs bekommen hat. Das SÜD Magazin stellt ab sofort Akteure und Events in Berlin vor, denn auch hier gibt es viel, was für ein skandinavisches Publikum von Interesse ist.Das NORD Magazin – inklusive seiner Schwester SÜD – liegt wie gewohnt in den Berliner Kulturinstitutionen, Cafés und Clubs aus. Ihr eigenes Exemplar gibt es hier als PDF zum Download und jetzt neu auch unter scandstyle.de zu bestellen!




Keep an eye on…ORKA
Wir hatten die Nordic Night im Admiralspalast mit den zwei färöischen Bands Orka und Gestir ja schon hier auf NORD.info angekündigt und haben wohl auch nicht zu viel versprochen.

Diejenigen von Euch, die Tickets für das Konzert gewonnen hatten oder auch einfach so hingegangen sind, können bestimmt bestätigen, dass vor allem Orka mit ihrem poetisch-hinreißenden Sound und ihrer tollen Bühnenshow ein heißer Tipp sind. Jetzt fährt die Band erstmal weiter zum französischen Transmusicales Festival und ins Studio zu Yann Tiersen und dann schauen wir mal, was das nächste Jahr so bringt. Wir freuen uns auf jeden Fall auf mehr Musik von den Färöer Inseln!

www.myspace.com/orkaonline
 




Weihnachts-Shopping + Scandstyle.de = FUN!
Und schon ist es wieder so weit – Weihnachten steht vor der Tür! Leider gestaltet sich die mit dieser Erkenntnis verbundene Suche nach Geschenken zwischen Unistress, Weihnachtsfeiern und den letzten Abgaben im Jahr häufig eher unentspannt und so findet man gar nicht richtig die Zeit, zu überlegen, womit man seinen Liebsten denn wirklich eine Freude machen kann. Wir finden, dass Schenken genauso viel Spaß machen soll wie beschenkt zu werden – wenn nicht sogar mehr – und deswegen empfehlen wir Euch unseren Design-Webshop Scandstyle.de.

Kurze Lieferzeiten, schneller Service und die Möglichkeit, das Geschenk direkt an  den Empfänger schicken zu lassen, machen es so praktisch, Weihnachtsgeschenke im Internet einzukaufen. Dazu bietet Scandstyle ein cooles und vielfältiges Sortiment, so dass man hier eigentlich gleich für die ganze Familie das Passende finden kann.

Zum Beispiel Badesalz mit den Mineralstoffen aus der isländischen Blauen Lagune, damit sich Papa trotz Einlagen bei der Kaupthing-Bank mal entspannt. Oder vielleicht wär der Edelstahl-Zeitmesser von Eva Solo ja was für den Freund, damit er das Frühstücksei endlich auf die Sekunde genau hinbekommt? Die Vasen, Lampen und Karaffen vom dänischen Designlabel Muuto passen eigentlich in jede Wohnung und sind von den bekanntesten Designern Skandinaviens entworfen. So macht man dann auch die Schwester glücklich, die ja immer nur das Angesagteste haben will. Und dann – wenn alle so zufrieden sind – kann man vielleicht so mutig sein, sich für das nächste Jahr eins der stylischen Fahrräder von Biomega zu wünschen, für die der Designer Marc Newson die Feder geschwungen hat – versuchen kann man es ja mal!

Und auch wer sich schon jetzt nach weihnachtlicher Stimmung sehnt, sollte mal bei Scandstyle.de reinschauen – die Auswahl an Kerzenhaltern und anderen stimmungsvollen (aber nicht kitschigen) Lichtquellen ist exquisit!
Scandstyle.de




Nordischer Filmpreis für Roy Andersson
Der schwedische Regisseur Roy Andersson wurde gemeinsam mit seiner Produzentin Pernilla Sandström für den Film „Du levande“, zu deutsch „Das jüngste Gewitter“, mit dem Filmpreis des Nordischen Rates 2008 ausgezeichnet.
Roy Andersson ist bekannt für seine skurrilen, mit viel schwarzem Humor versehenen Filme, wie zum Beispiel „Songs from the Second Floor“ oder „Eine schwedische Liebesgeschichte“.
Groteske und kalt wirkende Bilder sind auch für „Du levande“ charakteristisch, doch beweist Andersson damit auch Sinn für Sensibilität. Seine Darsteller haben nüchterne und mit alltäglichen Problemen behaftete Rollen. Der Hauptaspekt des Karikierens der schwedischen Kultur und Gesellschaft macht die Herausforderungen im Alltag anderer Personen auch für uns sichtbar. Hier stehen sich nicht nur Leben, Tod und Sehnsucht des Menschen gegenüber, sondern das Genre Film bekommt durch die einzigartige Umsetzung Anderssons wieder eine seiner Hauptfunktionen zugeschrieben: Reflektion des Gesehenen auf die eigene Person.




Sequences Real Time Art Festival Island 11.-17. Oktober 2008
Manchmal stellt man sich die Frage: Wie schafft es eigentlich so ein kleines Land wie Island, immer wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen? Die Antwort könnte sein, dass Island schon lange nicht mehr nur auf seine atemberaubende Natur mit ihren Geysiren und Vulkanen setzt, sondern inzwischen mindestens ebenso sehr mit einem intensiven kulturellen Output assoziiert wird. Die Frage, wie viel da gezielt am Image poliert wurde, bleibt offen. Eins ist jedoch Tatsache: Island hat eine im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung überdimensionale Künstlerpopulation.
Wer der isländischen Kunst etwas näher kommen möchte, sollte sich auf viel Experimentelles einlassen. Es ist nicht immer leicht zu begreifen, was da genau vor sich geht. Und noch viel unfassbarer ist es, wenn sich beinahe die gesamte isländische Künstlergemeinschaft zum Sequences Real Time Art Festival für eine Woche in der Hauptstadt Reykjavík versammelt hat und man an allen Ecken und Enden dem bunten Treiben ausgesetzt ist.
Das Sequences bot in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Gesamtportfolio, bei dem einige Ausstellungsobjekte auf dem ersten Blick unnahbar oder  unerklärbar wirkten.
Aber genau das ist es, was jährlich den Fokus auf dieses kleine Land lenkt – aufs Mekka des freien Denkens und scheinbar auch auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Beim Sequences Real Time Art Festival vom 11.-17. Oktober 2008 wurden so manch kindlich wirkende Ideen tatsächlich in die Tat umgesetzt. Ein Geysir spuckte plötzlich grünes Wasser oder Autotüren wurden an leer stehende Gebäude getackert. Besonders die großen Projekte sind atemberaubend gewesen.
So fand man sich zum Beispiel vor einem Haus wieder, von dem sich in der isländischen Dunkelheit nur die von innen beleuchteten Fenster abzeichneten. Nachdem man diese eine Weile betrachtet hat, bekam man das Gefühl, dass sich das ganze Haus auf einen zu bewegt. Die Fenster wuchsen und wuchsen und schienen in ihrer Größe schon fast unaufhaltbar. Man wurde förmlich in den Größenwahn getrieben - faszinierend, wie einfache Dinge eine so große Wirkung hervorrufen können.
Und auf einmal konzentriert man sich weniger auf den Sinn, den man bei vielen der Objekte eh vergebens sucht, als viel mehr auf die kreative Idee, und den Drang alles auszuprobieren. Dabei hat sich das Sequences Real Time Art Festival auf mediatisierte Kunst im öffentlichen Raum spezialisiert. Die Kombination aus Performance-, Sound- und Videokunst mit Musik und Design ist in der Künstlerszene Reykjavíks besonders stark vertreten und ist Auslöser für die dauerhafte Dynamik und Weiterentwicklung von Ideen und Kunst.
Kunst im öffentlichen Raum, wie man sie nur selten zu Gesicht bekommt!
Foto: Ingvar Ragnarsson

Sequences 2008




Lost in Nature - Norwegische Architektur in Berlin
Wenn sich Konzeption und Design besonders stark an den Gegebenheiten der Natur orientieren und dabei noch ein hohes Maß an Funktionalität aufweisen, dann hat man es gewöhnlicher Weise mit skandinavischen Architekten zu tun. Fernab vom Kitsch betten die Nordlichter ihre Kreationen in die raue Landschaft. Die momentan hohe Nachfrage an zeitgemäßen öffentlichen und privaten Gebäuden resultiert in einem regelrechten Bauboom in Skandinavien und erhöht so den Anspruch Moderne, Kunst und Nutzen in einen sinnvollen Einklang zu bringen.Besonders das 1995 in Oslo gegründete Architekturbüro Jarmund/Vigsnæs wird diesem Anspruch gerecht und vereint in seinem Design Individualität, Funktionalität und Angepasstheit. Ein Beispiel ihres Könnens ist die Konstruktion des Svalbard Forschungszentrums auf Spitzbergen: Trotz extremer klimatischer und landschaftlicher Bedingungen kreierte das Büro um Einar Jarmund, Håkon Vigsnæs  und Alessandra Kosberg eine Forschungsstation mit sehr hohem Standard. In einer besonderen geometrischen Form angelegt trotzt das Gebäude dem hartnäckigen Wetter. Einzelne Gebäude sind zudem durch überdachte Straßen miteinander verbunden, sowie Innenräume auf die Bedürfnisse der dort arbeitenden Menschen konstruiert. So fühlen sie sich auch bei längerem Forschungsaufenthalt in der dunklen Jahreszeit dort wohl. In Form von Zeichnungen, Modellen und Fotos stellt das Architekturbüro Jarmund/Vigsnæs vom 26. September bis 30. Oktober einige seiner Projekte im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin aus. 

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-19 Uhr / Sa-So 11-16 Uhr

Freier Eintritt

Link zur Ausstellung

Bild: the red house  Fotograf: Nils Petter Dale




Elias and the Wizzkids auf Deutschlandtour
Diesen Oktober kommen vier junge Männer aus Schweden auf die deutschen Bühnen, die bereits in ihrem Heimatland für viel Aufmerksamkeit gesorgt haben.
Unter dem Namen Elias and the Wizzkids spielen sie liebevolle Melodien über das Leben und die Liebe, genau richtig für regnerische Tage mit stürmischem Herbstwetter. Elias hat seine Musikerkarriere als Elias One Man Band auf den Straßen von Stockholm und Uppsala begonnen, bis er seine Wizzkids als Verstärkung gefunden hat.Ihr Musikstil wird oft mit Swingjazz, Folk, oder Soul/Pop beschrieben. Um sich ein eigenes Urteil bilden zu können, empfehlen wir, sich Elias and the Wizzkids live anzusehen, außerdem sind die Jungs in Echt besonders hinreißend.
Die Möglichkeit zu einem Konzertbesuch bekommt man am 2. und 3. Oktober in Berlin, danach spielen sie in Chemnitz, München  und Hamburg.
Hörproben von und weitere Informationen über Elias and the Wizzkids gibt es hier: http://www.myspace.com/eliasandthewizzkids




Copenhagen Furniture Festival
Vom 5. bis zum 7. September feiert Kopenhagen das Copenhagen Furniture Festival. Dabei dient das Stadtzentrum der lebendigen dänischen Hauptstadt als Bühne, auf der internationales Möbeldesign von mehr als 40 eingeladenen Firmen präsentiert wird. Neben Klassikern wie Fritz Hansen kann man auf dem Festival aber auch noch unbekanntere Hersteller und Designer entdecken.

So lohnt sich bestimmt ein Besuch im 2000 Quadratmeter großen Showroom vom Möbelhersteller GUBI, der im Kopenhagener Freihafen liegt, ein Bezirk, der in den letzten Jahren stark an Attraktivität gewonnen hat. GUBI hat das Copenhagen Furniture Festival zum Anlass genommen, fünf aufstrebende dänische Designer einzuladen, verschiedene GUBI und Bestlite Produkte individuell zu interpretieren.

Erreichen kann man den GUBI Showroom sowie alle anderen Veranstaltungsorte kinderleicht mit dem kostenlosen Festivalbus. Schicken Sie einfach eine SMS mit dem Text “FESTIVAL4” an die Nummer 24445053 und Sie können den Shuttleservice benutzen und werden auf dem Laufenden gehalten betreffend Programm und Veranstaltungen während des Festivals.

Mehr Infos über das Copenhagen Furniture Festival und die Aussteller gibt es hier: copenhagenfurniturefestival.dk
gubi.dk
Bild: GUBI - Christian Kornum - Lyslevende


Rückblick: EuroPride in Stockholm
Mit den letzten Sommertagen verabschiedet man sich derzeit auch von der Saison der Pride-Paraden. Das Highlight in Skandinavien war dieses Jahr ohne Zweifel das Pride-Festival in Stockholm, ein großes Festival für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen.
 
Dieses Jahr wurde wegen der besonderen Ehre, die EuroPride auszurichten, die ganze Stadt zum Austragungsort der Festivitäten, und so beschränkten sich die Veranstaltungen nicht nur auf Schlagerabende im Pride-Park oder Vorlesungen im Pride-Haus, sondern auch in Galerien, Museen, Clubs und Geschäften in der gesamten Innenstadt wurden Stockholmer und Touristen mit dem Pride-Geschehen konfrontiert. Die Busse des öffentlichen Nahverkehrs waren mit der Regenbogenflagge geschmückt, im Schifffahrtsmuseum wurde eine Ausstellung über das Matrosenleben als Freizone für homosexuelle Männer zu Beginn des 20. Jahrhunderts gezeigt, im Tanzmuseum gab es Führungen unter einer Queer-/Crossdressing-Perspektive und viele Geschäfte beteiligten sich über spezielle EuroPride-Rabatte an dem Event.

Aber auch in Stockholm wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig Veranstaltungen wie die Pride sind – auch wenn sie in Skandinavien nicht annähernd so umstritten wie in anderen europäischen Ländern wie z.B. Polen oder Moldavien sind. Mehrere Besucher wurden nach dem Besuch der Schlagergala trotz starker Polizeipräsenz Pridepark misshandelt. Die Polizei stufte die Körperverletzung als „Hassverbrechen“ ein, eine schwedische Bezeichnung für Vorfälle mit fremdenfeindlichen, islamofoben, antisemitischen oder eben homofoben Motiven.Es geht beim Pride-Festival also immer noch um sehr viel mehr als um buntes Treiben und Feiern und es ist ein wichtiges Signal – und wirklich höchste Zeit –, dass die Stadt Stockholm dieses Jahr die Regenbogenflagge so nachdrücklich gehisst hat.

www.stockholmpride.org




Transplant - Raum für Ideen
Weiß wie Schnee in der Sommersonne schimmert das neue norwegische Designcenter Transplant am Dalsfjord in Dale i Sunnfjord. Die einzigartige Architektur wurde von Attila Eris entworfen, der unter anderem für Renzo Piano am Paul Klee Zentrum in Bern gearbeitet hat. Großzügige Glasflächen lassen Raum und Fjord eins werden, die Aussicht aus den einzelnen Gebäudeflügeln zerlegt die Landschaft wie in Postkartenmotive.

Transplant wurde letzten Sommer vom französisch-schwedischen Designduo Ralston & Bau eröffnet und legt seinen Fokus auf Designkompetenz und Produktentwicklung für kreative und innovative Personen und Firmen. Es ist eine Ideenfabrik für Architekten, Interiordesigner, Produktdesigner und Produktentwickler, die neue Konzepte mit Hilfe professioneller Tools entwickeln und umsetzen möchten.

Auf 600 Quadratmetern Fläche befinden sich das Designstudio "Ralston & Bau", die Prototypenwerkstatt "Shape", ein Designshop, ein Restaurant mit Weinbar sowie eine Fläche für wechselnde Ausstellungen. Transplant dient auch als Veranstaltungsort für Konzerte und bietet Raum für "Nordic Materials", eine Bibliothek für innovative Materialien. Diese Kooperation fand bereits bei der Gestaltung von Transplant ihren Niederschlag – die Fassade des Gebäudes besteht aus Duralmond, einem innovativen Material aus zerkleinerten Mandelschalen. Die Fassade, die an Papierstapel erinnert, wurde von Ralston & Bau entwickelt und symbolisiert so den Anfang eines jedes kreativen Prozesses - ein unbeschriebenes Blatt Papier.

Transplant bietet nicht nur Unternehmen und Organisationen perfekte Räumlichkeiten für Workshops oder Kick-Offs, ein wichtiger Tätigkeitsbereich ist außerdem die Förderung des Austausches zwischen Kunst und Design in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern. Künstler und Designer finden im Center Platz zum Arbeiten, die Ruhe der Umgebung gibt Freiraum zum Nachdenken und Entspannen und die fertigen Arbeiten können gleich vor Ort ausgestellt und einem Publikum präsentiert werden.

Alles in allem also ein sehr spannendes Konzept, das gut angenommen wird: Seit der Eröffnung waren unter anderem schon die norwegische Königin Sonja, der norwegische Porzellanhersteller Figgjo, die französische Grafikkünstlerin Geneviéve Gauckler und die deutsche Künstlergruppe Klub7 zu Gast.

Wer Transplant in nächster Zeit auf seiner Route hat, sollte sich folgende Termine merken:
„Dalsfjordveka“ - die Dalsfjord Woche, vom 1. bis 10. August, in der es verschiedene Veranstaltungen in Dale und somit auch im Transplant gibt // Jazzdinner mit der japanischen Köchin Sakura aus Frankreich und Musik von Christian Stimming aus Deutschland und Ragnhild Stav aus Norwegen (25. Juli) // Konzert mit Bjørn Kowalski, der für sein Modelabel Haakki bekannt ist (26. Juli) // verschiedene Jazzveranstaltungen mit Christian und Ragnhild am 27. Juli (Brunch), am 1. August (Dinner) und am 2. August (Barnight) // Workshop „1:1 Site Architecture Camp” mit Todd Saunders von Saunders Architecture Studio (9. September) // Redesign Workshop „Textile&Product” mit FRETEX (24. – 25. Oktober) // Ausstellungseröffnung „Maturation” mit u.a. Studio Glithero mit Sarah van Gameren und Tim Simpson (12. September).
Mehr Infos gibt es hier!




Into the Wild
Lust auf Natur aber Angst vor der Wildnis? Kein Problem, im ARKEN, dem Museum für Moderne Kunst in Ishøj, eine knappe halbe Stunde vom Kopenhagener Hauptbahnhof entfernt, wird derzeit zeitgenössische skandinavische Landschaftsfotografie gezeigt. Die Ausstellung „Nordic Moods“ präsentiert 65 Fotografien von 23 skandinavischen Künstlern. Der Besucher wird gängige Klischees zum Thema bestätigt sehen – nicht umsonst heißt es ja immer, dass die Seele der Nordbewohner stark von Natur geprägt ist – aber für manche der Fotografen ist die Natur auch nur eine schöne Leinwand, auf der ganz andere Geschichten erzählt werden. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. September, wer in diesem Zeitraum Kopenhagen besuchen will, kann seinen Aufenthalt noch mit einer Menge anderer Events kombinieren – dem Jazzfestival, das noch bis zum 13. Juli läuft; im August kann man dann außer der Copenhagen Pride auch noch den 95. Geburtstag der kleinen Meerjungfrau feiern oder die Fashion Week besuchen, und die Tivoli-Saison geht sogar noch bis September.

www.arken.dk
www.woco.dk

Foto: Lars Tunbjörk, Vuxendop i Löttorp, Öland, 1987 (Erwachsenentaufe in Löttorp, Öland, 1987)


Ghosts From the Past
Barði Johannson, derzeitig einziges Bandmitglied seiner Band Bang Gang, bringt dieses Jahr sein drittes Album „Ghosts From The Past“ heraus.
Seine melancholischen Lieder werden oft als avantgardistischer Pop und neue Definition von Rockmusik beschrieben, die in der Musiktradition seiner isländischen Heimat stehen.
Abgesehen von Bang Gang wirkt Barði in weiteren Musikprojekten wie Lady & Bird, ein Duo mit der weltweit erfolgreichen Keren Ann Zeidel, mit. 
Neben dem Musikerleben führt Barði auch eine Existenz als Regisseur und Soundtrack-Komponist, so war er Ko-Regisseur des Kurzfilms „Red Death“ und Regisseur von Islands erster TV-Erotik-Show, er schrieb Songtexte für verschiedene isländische Interpreten und komponierte diverse Soundtracks (u.a. zu  „Africa United“, „Eleven Men Out“ und zum schwedischen Horrorkultfilm „Häxan“ von 1922), Jingles und Fernsehshow-Melodien.
Die Veröffentlichung von „Ghost From The Past“ bekam auf dem Reykjaviker Kunstfestival im Juni ganz besondere Aufmerksamkeit. Bang Gang und Keren Ann bestreiteten das Abschlusskonzert und spielten gemeinsam mit dem achtzigköpfigen Icelandic National Symphony Orchestra Stücke von Keren Ann, Bang Gang und Lady & Bird.

www.banggang.net
www.myspace.com/banggangband


Naturverträglicher Urlaub in Schweden
Wer Urlaub und Naturschutz im Einklang erleben möchte, dem bieten Veranstalter in Schweden jetzt noch mehr Möglichkeiten dazu. Vier neue schwedische Reiseanbieter wurden mit dem ökologischen Qualitätssiegel „Naturens Bästa“ ausgezeichnet. Dieses Siegel kennzeichnet Angebote die besonders naturverträglichen Urlaub anbieten, also einen aktiven Beitrag zum Natur- und Kulturschutz leisten. Die Veranstalter setzen sich für verantwortungsvollen Tourismus in Schweden ein. Damit sollen Urlauber der Natur mit Respekt, Entdeckungsfreude und Neugier begegnen und lokale Anbieter unterstützt werden. Etwa 75 Reiseanbieter sind bisher mit dem Siegel „Naturens Bästa“ ausgezeichnet und bieten insgesamt mehr als 250 verschiedene Reiseangebote in Schweden an.
Aus dem vielfältigen Angebot kann man unter anderem zwischen Eisklettern und Wildwasserrafting in Åre, Mittsommerangeln in der schwedischen Bergwelt oder Wandererlebnissen rund um das Kynnegebirge in Bohuslän wählen.

Detaillierte Informationen zu „Naturens Bästa“ und den damit ausgezeichneten Unternehmen und Produkten gibt es unter www.naturensbasta.se




Nathalie Djurberg in München
Zehn kurze Animationsfilme und eine Skulpturengruppe der schwedischen Künstlerin Nathalie Djurberg zeigt die Sammlung Goetz vom 26 Mai 2008 bis 11.Oktober 2008  im BASE103 in München. Die Szenerie ist zuckersüß in ihrer Miniaturhaftigkeit, jedes Detail ist liebevoll selbst gemacht, von der Puppe bis zu ihrer Umgebung und erinnert so an Kinderserien. Nathalie Djurberg entwickelt die Geschichten, bastelt die Figuren und filmt selbst - die zu den Arbeiten gehörige Musik kommt von ihrem Freund Hans Berg. Doch anders als die erwartete Märchenstunde geraten die Situationen vollkommen außer Kontrolle und in den Puppenhäusern entwickeln sich Gewaltorgien, die Motive werden beherrscht von pornographisch-grotesken Szenen, das Dunkle der menschlichen Natur bricht aus. Das macht die Filme gleichzeitig faszinierend und abstoßend. In der Kunstwelt ist Nathalie Djurberg keine Unbekannte, sie bekam bereits durch ihre Ausstellungen in New York, Mailand, Wien und auf der Berliner Biennale große Aufmerksamkeit. Nun sind ihre außergewöhnlichen Filme noch bis zum Herbst in der Münchner Sammlung Goetz zu sehen.

26.5. - 11.10., Mo-Fr 14-18, Sa 11-16, mit Anmeldung unter Tel. 089-959 396 90
Sammlung Goetz, Oberföhringer Str.103, sammlung-goetz.de