

NORD Magazin 2007 Passend zum NORD Event „NORD Style“ (mehr Info) ist das neue NORD Magazin erschienen. Genau wie NORD Style setzt die aktuelle Ausgabe des NORD Magazins einen Schwerpunkt auf das skandinavische Design. Wir interviewten die schwedische Designerin Monica Förster, die gerade zur Designerin des Jahres gekürt wurde, präsentieren Ihnen smartes Design für Kids und das Modedesignprojekt Prime Design. Darüber hinaus bietet das NORD Magazin einen City-Guide für Kopenhagen, einen ausführlichen Artikel über die Kunsthalle im Stockholmer Vorort Tensta und eine Fotostrecke mit den spannendsten Modedesignern aus dem Norden. Außerdem erwähnenswert ist, dass NORD mit dieser Ausgabe Zuwachs bekommen hat. Das SÜD Magazin stellt ab sofort Akteure und Events in Berlin vor, denn auch hier gibt es viel, was für ein skandinavisches Publikum von Interesse ist.Das NORD Magazin – inklusive seiner Schwester SÜD – liegt wie gewohnt in den Berliner Kulturinstitutionen, Cafés und Clubs aus. Ihr eigenes Exemplar gibt es hier als PDF zum Download und jetzt neu auch unter scandstyle.de zu bestellen!
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OFFECCT Showroom: nun mit extra langen Öffnungszeiten
Seit seiner Eröffnung im Februar hat sich der OFFECCT Showroom nicht nur zu einem beliebten Treffpunkt für Einkäufer, Architekten und Einrichter entwickelt, sondern zieht auch immer mehr Designinteressierte abseits der Szene an. Pünktlich zu den beginnenden Sommerferien lockt die neue Boutique nun mit längeren Öffnungszeiten und bietet qualitativ hochwertiges, schwedisches Design zu teilweise vergünstigten Konditionen an. Zudem gibt es während der kommenden Monate auch eine Ausstellung zum Thema skandinavisches Design sowie eine in halbstündiger Abfolge stattfindende Filmvorführung über die Geschichte von OFFECCT zu sehen. Wer den Sommer lieber in Deutschland verbringen will, der kann farbenfrohe Designartikel wie den Hocker FLOWER von OFFECCT auch in unserem Webshop Scandstyle.de erwerben.
OFFECCT –Showroom und Boutique in Stockholm Torsgatan 13 11123 Stockholm
Die schwedische Botschaft lädt ein zum Tanz um den Mittsommerbaum Das diesjährige schwedische Sommerfest steht ganz unter dem Zeichen der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft. Unter dem Motto „Schweden für jeden“ bekommen Freunde des hohen Nordens am Wochenende des 27. und 28. Juni die Möglichkeit geboten, sich in typisch skandinavischem Ambiente an schwedischen Traditionen und zeitgenössischem Kulturleben zu erfreuen. Das alles bei freiem Eintritt! Ort der Veranstaltung ist das Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften.
Dabei wird den Besuchern ein breit gefächertes Programm geboten: An beiden Tage gibt es die Möglichkeit, sich an Informations- und Verkaufsständen aus den Bereichen Tourismus, Wirtschaft, Energie und Musik mit allerlei Wissenswertem über das Reise- und Kulturland Schweden zu versorgen. Liebhaber des Ästhetischen können es sich auf original Sitzmöbeln im schwedischen Design bequem machen, dabei an einem schwedischen Quiz teilnehmen und, mit etwas Glück, eine Reise nach Schweden gewinnen!
Musikalische Darbietungen von Folk bis Indie Rock werden ebenso Bestandteil des Programms sein, wie Tanz und Musikfilme. Kinder können sich an der Kletterwand austoben, schwedischen Märchen lauschen oder in die Welt von Pipi, Michel und Co. abtauchen. Kulinarische Feinheiten dürfen selbstverständlich nicht fehlen. So werden Köstlichkeiten wie Elchwurst, Fischburger und Lachs vom Grill für das leibliche Wohl sorgen.
Mehr Informationen zum genauen Programmablauf findet ihr auf www.schwedenfuerjeden.eu
Schwedisches Sommerfest 27.- 28.06.; 11-23 Uhr
Nordische Botschaften Rauchstraße 1 10787 Berlin-Tiergarten Anfahrt: Busse 100, 106, 187, 200 und Fahrradtaxi vom Potsdamer Platz

Norsk Grafisk Design: Naturschauspiele in Oslo Vor knapp einem Jahr erreichten uns fast täglich Pakete aus Norwegen. Es waren Exponate, die unsere Agentur, Himmel & Jord, in Kooperation mit der Norwegischen Botschaft in Berlin für die Ausstellung Naturschauspiele – Powered by Nature ausgewählt hatte. Diese Ausstellung ist nun seit dem 3.6. bei DogA, dem norwegischen Center für Design und Architektur in Oslo, zu sehen.
In Deutschland wird Norwegen traditionell mit Natur assoziert. Wenigen ist dabei bekannt, dass das Land auch über eine sehr dynamische Designszene verfügt. Die Ausstellungsstücke, die nun auf der DogA zu sehen sind, verknüpfen natürliche Idylle mit modernem Design. Anhand von Annoncekampagnen, Illustrationen und Animationen spiegelt sich die Natur im graphischen Design von 21 Agenturen wider.
Die Ausstellung wurde von Norsk Form unter der Leitung von Matti Lucie Arentz organisiert und geht noch bis zum 23.8. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zur Ausstellung und den teilnehmenden Agenturen findet ihr unter: www.norskform.no
Naturschauspiele in Oslo: 3.6. - 23.8.2009, DogA, Hausmannsgate 16, 0182 Oslo[ lesen Sie weiter ]

„Up“: Schöner leben in der Stadt Im vergangenen Jahr beschlossen der südtiroler Beleuchtungshersteller Ewo und das Osloer Designstudio Norway Says, eine Zusammenarbeit einzugehen. Acht gemeinsame Monate später können nun die Besucher der Jubiläumsausstellung der Designergruppe, „Norway Says 10“, die Früchte dieser Kooperation bestaunen.
„Up“ heißt die neue Linie der beiden Partner. Sie besteht aus Licht- und Einrichtungsobjekten, mit deren Hilfe das triste Bild so mancher Großstadt verschönert werden soll. Von Leuchtsäulen über Fahrradständer bis hin zu Sitzbänken spiegelt jedes Produkt die Ambition seiner Macher wieder, die urbane Landschaft zu ästhetisieren.
Norway Says macht seit mehreren Jahren durch erfolgreiches Möbel- und Elektronikdesign auf sich aufmerksam. Die Zusammenarbeit kam auf ausdrücklichen Wunsch von Ewo zustande, dessen Begeisterung gegenüber innovativen Ideen das Unternehmen dazu motivierte, sich dem Design zu öffnen.
Interessierten steht bis zum 23. August die Möglichkeit offen, die Ausstellung zu besuchen. Veranstaltungsort ist das Nationale Museum für Kunst, Architektur und Design in Oslo.

Indie-Rock made in Finnland - Underwater Sleeping Society
Das Sextett aus Helsinki gilt als vielversprechende Indiehoffnung ihrer Heimat. Ihr mittlerweile drittes Album „The Dead Vegas“, bei deren Produktion Soundtrack Of Our Lifes Bassist Kalle Gustafsson Jerneholm mit Hand anlegte, hat ihnen von der Fachpresse bereits die Ehre eingebracht, im selben Atemzug mit englischen Indiegrößen wie den Doves und den Editors genannt zu werden.
Inhaltlich ist letzterer Vergleich nicht ganz unbegründet, denn die Texte aus der Feder von Songwriter Okko Nieminen, die zumeist von unglücklicher Liebe handeln, evozieren einen ähnlichen Weltschmerz wie die ihrer etablierteren Kollegen aus dem Vereinigten Königreich.
Auch der Zuspruch beim Publikum spricht eine deutliche Sprache. So wurde die neueste musikalische Errungenschaft der Band von den Nutzern des Musikportals allscandinavian.com bei der Wahl des besten Albums 2008 auf einem beachtlichen vierten Platz gewählt. Wer sich die Jungs einmal live anschauen möchte, der hat am ersten Juni die Gelegenheit dazu. Dann sind die Finnen im Magnetclub in Berlin zu Gast. Dort werden sie im Vorprogramm von Cats on Fire zu sehen sein.
01.06.2009 Underwater Sleeping Society und Cats on Fire im Magnetclub in Berlin
Tipp für den nächsten Stockholmbesuch: Die Kunstbuchhandlung Konst-ig Konst-ig gilt als Skandinaviens angesagteste Kunstbuchhandlung. Das kürzlich in den trendigen Stadtteil Söder umgezogene Fachgeschäft bietet Kunstliebhabern und kreativen Köpfen die Möglichkeit, sich in gemütlicher Atmosphäre von einer vielfältigen Literaturauswahl aus den Bereichen Kunst, Fotographie, Architektur und Design inspirieren zu lassen. Dabei beschränken sich die Inhaber der Buchhandlung, Charlotte Ekbom und Helene Boström, bei weitem nicht nur auf skandinavische Titel, sondern bieten auch die wichtigsten Titel internationaler Autoren in ihrem Sortiment an. Hochqualitative Bücher aus renommierten Verlagshäusern finden hier neben den Veröffentlichungen internationaler Museen und Galerien ihren Platz. Durch eine besondere Selektion limitierter und teilweise signierter Ausgaben zeitgemäßer Künstler kommen auch Sammler von Raritäten auf ihren Geschmack. Angehenden Besuchern der schwedischen Hauptstadt sei diese Adresse wärmstens ans Herz gelegt.
Konst-ig, Åsögatan 124, 11624 Stockholm Öffnungszeiten: 11:00-18:30 (Samstag bis 17:00 Uhr, Sonntag 12:00-16:00 Uhr)

Finnischer Tanz in den Mai - mit dem Tanztheater ERI Das finnische Tanztheater ERI wirbt mittlerweile seit 20 Jahren anhand ungewöhnlicher, mit reichlich schwarzem Humor gewürzter Präsentationen und tänzerischer Perfektion für die Vielfalt der finnischen Seelenlandschaft – ein erfolgreiches Unterfangen, dass die Künstler nach ausgiebigen Tourneen auf internationalem Parkett nun wieder mit einer Deutschland Premiere nach Berlin führt.
Am 1.5. und 2.5. werden im Theatersaal der ufafabrik Berlin an einem Abend jeweils zwei Stücke gezeigt: "The Ballerinas" und das Solo "The Faun", das zum ersten Mal hierzulande aufgeführt wird. Die Tänzer, die sich selbst augenzwinkernd als Botschafterin, Gentleman, Ballettkünstler, Humoristin und als Mann fürs Grobe beschreiben, verknüpfen in ihren Stücken Musik, Tanz und Schauspiel miteinander. Egal, ob politisch, märchenhaft, humoristisch, ihr Ziel ist es, das ganz „normale Leben“ ihrer Heimat auf die Bühne zu bringen.
Wer also den Wonnemonat einmal alternativ mit finnischem Tango einläuten möchte, der sollte den Auftritt dieses Ensembles auf gar keinen Fall verpassen.
Termine: Freitag 1.5. u. Samstag 2.5. ufafabrik Berlin
Mankells zehntes Wallanderbuch erscheint am 18. August auf schwedisch Zehn Jahre ist es ruhig gewesen um den übergewichtigen, stets von Selbstzweifeln geplagten Kommissar Kurt Wallander aus Ystad. Zehn Jahre, in denen das ermittlerische Geschick in die Hände anderer wie etwa Wallanders Tochter Linda oder dem Kommissar Stefan Lindmann gelegt wurde. Nun dürfen sich Fans der erfolgreichen Krimireihe wieder auf die Rückkehr ihres Sympathieträgers freuen.
Wie der Schaffer der Figur, Henning Mankell, Ende April am Rande der Internationalen Buchmesse in Buenos Aires bekannt gab, soll es noch einen letzten Band über Kurt Wallander geben, da ihm klar geworden sei, dass noch ein Buch über dessen Leben fehle. Der 61-jährige fügte hinzu, dass er das Werk bereits vollendet habe und der Roman ab August unter dem Titel „Den orolige mannen” (Der unruhige Mann) in seinem Heimatland Schweden erhältlich sei. Wann der Roman in deutscher Übersetzung erscheinen wird, steht noch nicht fest. Ein Erscheinungstermin in naher Zukunft sei jedoch in Planung, wie eine Sprecherin von Mankells deutschsprachigem Verlag Zsolnay nord.info gegenüber mitteilte.
Aller Vorfreude zum Trotz wird dies definitiv Wallanders letzter Fall sein, denn er habe das Buch so geschrieben, dass es keine Fortsetzung mehr geben könne, versicherte Mankell gegenüber den Journalisten in Buenos Aires. Wallander werde jedoch nicht sterben, fügt der Autor hinzu und uns allen in guter Erinnerung bleiben.

Skandinavisches Trio in der Komischen Oper in Berlin Bis zum 15. Juli gibt es noch die Möglichkeit, das Opernstück „Armida“ in der Komischen Oper anzuschauen. Der für seine skandalösen Interpretationen bekannte katalanische Regisseur Calixto Bieito präsentiert die mittelalterliche Mythengeschichte in einem modernen Gewand und spart dabei auch die für seine postmodernen Inszenierungen üblichen Tabubrüche nicht aus. So gibt es wieder viel Blut und ein älteres, kopulierendes Ehepaar auf der Bühne zu sehen.
Unbestrittener Star des Ensembles: Die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson in ihrer Rolle als liebeshungrige und machtbesessene Zauberin Armida, die bereits bei der Premiere des Stücks am 5. April das Publikum immer wieder zu Beifallsbekundungen hinriss. Für Bengtsson, die zu den international renommierteren Sopransängerinnen zählt, ist es die Rückkehr auf die Berliner Bühne. Bereits in den Jahren 2002 bis 2007 wirkte sie an der Komischen Oper in zahlreichen Produktionen mit.
In dem Stück um Liebe, Lust und Macht versucht die Zauberin Armida mithilfe ihrer magischen Kräfte den Kreuzritter Rinaldo zu betören; ein Unterfangen, welches ihr am Ende gründlich misslingt. Rinaldo wird durch den Dänen Peter Lohdahl gemimt, der schon seit der Saison 2006/07 eine tragende Rolle im Ensemble der Komischen Oper einnimmt. Lohmann ist Preisträger des Gösta Winbergh Awards des Jahres 2006. Karolina Andersson komplettiert das skandinavische Trio. Die junge schwedische Sopranistin, die seit der Spielzeit 2007 an der Komischen Oper singt, ist in dieser Inszenierung gleich in zwei Rollen zu sehen.
Termine: 26. April, 5. Mai, 23. Mai, 1. Juni, 24 Juni, 4. Juli, 15. Juli jeweils ab 19 Uhr

Kaugummipop mit einer Prise Fuzz-Gitarre Nach zweijähriger eifriger Arbeit im Tonstudio gibt es wieder etwas Schönes von The Melody Club aus Växjö zu vermelden. Der neue Tonträger „Goodbye to Romance“ liegt in der Pipeline und wird am 22. April in den Regalen diverser Plattenläden für jedermann zugänglich sein – sehr zur Freude ihrer großen Fangemeinde, die sie sich über die Jahre erspielt haben.
Das neue Album klingt poppig wie eh und je, jedoch eine Spur rauer als von den fünf Småländern sonst gewohnt. Laut Angabe der Band haben sie die Erfahrungen ihrer letzten drei Alben und der mehr als 500 Life-Gigs in das neue Album mit einfließen lassen. Als Resultat, so Leadsänger und Songwriter Kristoffer Östergren, klingt „Goodbye to Romance“ reifer denn je und jedes Detail der Platte ist durdacht: Vom spektakulären Booklet, dessen Zeichnungen Östergren in akribischer Arbeit selbst anfertigte, bis hin zu den herrlich ausgefeilten Titeln.
Wer sich davon in der Praxis überzeugen möchte, der kann sich die neue Single „Girls Don"t Always Wanna Have Fun“ auf der Myspace-Seite von The Melody Club schon einmal anhören.
Angefangen mit einer kleinen Frühjahrstour in Schweden und Norwegen wollen Melody Club einen bis zu hundert Auftritte umfassenden Konzertmarathon bis zum Jahresende zurücklegen. Diese bemerkenswerte Leistung wird sie auch auf das eine oder andere deutsche Festival führen; so sind Melody Club gemeinsam mit Moneybrother auf dem Immergut Festival in Neustrelitz Ende Mai zu sehen.
„Goodbye To Romance“ kommt am 22. April in den Handel.
Deutschsprachige Skandinaviencommunity gelauncht Web 2.0-affine Freunde des hohen Nordens können sich freuen, denn seit Anfang April ist die neue Skandinavien-Community Nordlig.net online. Die Macher haben sich das Ziel gesetzt, die Landschaften, Menschen und Kulturen unserer nördlichen Nachbarn hierzulande noch bekannter zu machen.
Die geschlossene Community, die ihren Mitgliedern eine Plattform zum Informations- und Meinungsaustausch bieten möchte, befindet sich derzeit noch in der Aufbauphase. Um ihren Anspruch, eine bessere Kommunikation zwischen Skandinavienfans zu gewährleisten, in die Tat umzusetzen, benötigt die Seite daher viele fleißige Schreiber, die von ihren Reiseerlebnissen berichten, den ein oder anderen Tipp zum Sill einlegen parat haben oder einfach nur ihre Sichtweisen im eigenen Blog kundtun möchten. Fotos können natürlich auch hochgeladen werden und die Möglichkeit, die eigene Homepage durch Beiträge zu bewerben, dürfte einen zusätzlichen Reiz für Webmaster darstellen.

Der nordische Film zum zehnten Mal zu Gast in Bonn Was vor zehn Jahren von engagierten Skandinavistikstudenten ins Leben gerufen wurde, hat sich längst zu einem Event der Extraklasse etabliert, auf das sich Skandinavienbegeisterte und Filmfreunde auch im Jubiläumsjahr freuen dürfen. Vom 23.4. bis zum 29.4. wird den Besuchern der Beuler Brotfabrik und des Rheinischen Landesmuseums feinste Filmkost aus Schweden, Dänemark, Finnland und Island geboten. Wie in den Jahren zuvor ist es den Veranstaltern, der Kulturgruppe Skandinavische Filmtage (KSF), der Bonner Universität und der Bonner Kinemathek e.V. gelungen, ein buntes, genreübergreifendes Programm auf die Beine zu stellen. Ob Flower Power auf Island (Veðramót; The Quiet Storm; 2007) oder das stark an Jarmuschs Night on Earth erinnernde Episodendrama De Ofrivilliga (Involuntary; Schweden; 2008), die ausgewählten Beiträge verstehen es, dem mehr oder minder mit dem Norden vertrauten Kinobesucher ein gutes Bild vom heutigen Skandinavien zu vermitteln. Wie immer werden alle Filme im Original gezeigt; wer jedoch dem Schwedischen oder Norwegischen nicht mächtig ist, kann problemlos auf den deutschen oder englischen Untertitel zurückgreifen. Besonderes Bonbon: In diesem Jahr wird es auch den ein oder anderen Kurzfilm geben, welcher vor einigen Vorstellungen eingespielt wird. Seit letztem Jahr kann die studentische Initiative nun auch die ihr (längst) gebührende Anerkennung für ihre Arbeit für sich entgegen nehmen. So gab 2008 nicht nur die eigens aus Norwegen angereiste Produzentin Ingvild Hellesøy ihr Stelldichein in der Bundesstadt, die Universitätsgesellschaft Bonn würdigte die KSF zudem im selben Jahr mit dem Alumnipreis für ihr großes außeruniversitäres Engagement. Skandinavische Filmtage in Bonn: 23.-29. April 2009 in der Beuler Brotfabrik und im Rheinischen Landesmuseum. Termine Donnerstag, 23.04.2009, 19 Uhr, Brotfabrik Die Rebellion von Kautokeino (Norwegen 2008) Freitag, 24.04.2009, 21 Uhr, Brotfabrik So finster die Nacht (Schweden 2008)
Samstag, 25.04.2009, 19 Uhr, Brotfabrik De Ofrivilliga (Schweden 2008) Sonntag, 26.04.2009, 19 Uhr, Brotfabrik Die Insel der schwarzen Schmetterlinge (Finnland 2008) Montag, 27.04.2009, 19 Uhr, Brotfabrik Aufkommender Sturm (Island 2007) Dienstag, 28.04.2009, 19.30 Uhr, Brotfabrik O` Horten (Norwegen 2007) Mittwoch 29.04.2009, 21 Uhr, Brotfabrik Skandinavischer Kurzfilmabend und Abschiedsabend der Skandinavischen Filmtage 2009 [ lesen Sie weiter ] I want to ride my bicycle! Regen und nachts sogar Minusgrade. Was zurzeit vielen Leuten die Laune verdirbt, hat zum Glück bald ein Ende, denn im Wetterbericht für die nächste Woche werden Temperaturen bis zu 16 Grad gesichtet und das heißt, dass das Fahrradfahren endlich wieder Spaß macht.
In Skandinavien gibt es kaum einen Lebensbereich, der nicht auch aus einem ästhetischen Blickwinkel betrachtet wird und so zeigt der Blog Copenhagen Cycle Chic ausschließlich Streetstylebilder von gut angezogenen Fahrradfahrern, die alle stilbewussten Radler inspirieren sollten.
Wer aber nicht nur fahrradfreundliche Kleidung, sondern gleich ein neues Fahrrad in skandinavischem Design sucht, dem empfehlen wir unseren Webshop Scandstyle.de. Die robusten schwedischen Militärräder von Kronan bedienen den klassischen Geschmack und die Räder von Bomega – entworfen von so namhaften Designern wie Marc Newson oder Jens Martin Skibsted – seien allen ans Herz gelegt, die es etwas moderner mögen. Für welches Rad man sich auch entscheidet – schnelle Lieferung rechtzeitig zum wärmeren Wetter und einfache Bezahlung sind selbstverständlich!
Viel Spaß wünscht Scandstyle.de!

Tove Jansson in Bildern Eine Fotoausstellung über die Finnlandschwedin Tove Jansson (1914-2001), die Schöpferin der weltberühmten Mumins, wird vom 20. März bis 30. April im Berliner Finnland-Institut gezeigt. Die Aufnahmen umfassen eine Zeitspanne von über 50 Jahren: Sie entstanden zwischen 1943 und 1994.
Ein Teil der Fotos stammt von Per Olov Jansson (geboren 1920), dem kleinen Bruder von Tove. In den 50er Jahren gründete er mit seinem Bruder Lars ein Unternehmen namens Aerofoto. Per Olov Jansson nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen teil und präsentierte sein Werk auch in Einzelausstellungen. Seine Fotos von Tove Jansson entstanden in den 40er, 50er und 60er Jahren.
Die neueren Bilder von Tove Jansson hat der Stockholmer Fotograf Carl Gustaf Hagström (geboren 1940) gemacht. Er war seit 1963 als freier Fotograf tätig. Für renommierte Zeitungen wie z.B. die New York Times fertigte er Fotoreportagen an und er zeigte Fotoausstellungen in Helsinki, Stockholm, Kopenhagen und Paris; ferner drehte Hagström Dokumentarfilme. Seine Fotos von Tove Jansson machte Hagström in den 70er, 80er und 90er Jahren. Sie entstanden teilweise bei Tove Janssons Sommerhaus in den Schären von Porvoo, wo sie viele Sommer mit ihrer Lebensgefährtin Tuulikki Pietilä verbrachte. Weitere Aufnahmen zeigen Tove Janssons Atelier und den Ort ihrer Kindheit, den Helsinkier Stadtteil Skatudden/Katajanokka.
Tove Jansson in Bildern, Finnland-Institut, 20.3.-30.4.2009, Eintritt kostenlos

Ann Edholm in der Galerie Nordenhake Mit den Malereien, die Ann Edholm in ihrer ersten Ausstellung in Berlin zeigt, kommt die Künstlerin vielleicht wie nie zuvor ihrer eigenen Autobiographie nahe. Ihre Arbeiten, die sie als umfangreiche Serien großformatiger, manchmal sogar monumentaler Malereien konzipiert, grenzen sowohl an geometrische Abstraktion wie auch an subtilen Expressionismus an. Letzterer zeigt sich in kaum sichtbaren Details, wie leichten Fingerabdrücken oder Wischspuren, die vom Pinsel herrühren oder noch häufiger von einem Spachtelmesser, und verunklärt so die scheinbar soliden Kompositionsmuster einfacher geometrischer Formen.
Vor dem Hintergrund eines elaborierten Geflechts aus kulturellen, religiösen und symbolischen Bezügen verbindet Edholm gewissenhaft klassische Malerei mit elementaren geometrischen Formen und spontanen malerischen Gesten. Obwohl diese Spuren auf den ersten Blick wie Verschmutzungen aussehen, eröffnen sie unerwartete Bezüge zu anderen Traditionen westlicher Kunst sowie zu aktuellsten Diskursen über den Zusammenhang von Malerei und Selbst.
Ann Edholm - At The Back of Silence - 7. März - 25. April 2009 - Galerie Nordenhake

The Boss of It All Lars von Trier ist wahrscheinlich der ehrgeizigste dänische Filmemacher mit dem unverwechselbarsten Stil, den die Welt seit den mehr als 60 Jahre alten Werken von Carl Theodor Dreyer gesehen hat. Zurzeit ist von Trier mit dem neuen Spielfilm "The Boss of it All" aktuell in den deutschen Kinos. Der Film ist eine Bürokomödie mit einer auf Klamauk angelegten Handlung: Ravn, der Eigentümer einer IT-Firma, hat seinen Angestellten die Existenz eines erfundenes Chefs vorgegaukelt, den er für alle unpopulären Entscheidungen verantwortlich macht. Als nun ein schrulliger Isländer (gespielt von Fredrik Thor Fridriksson) die Firma nur unter der Bedingung kaufen will, the boss of it all persönlich zu treffen, engagiert Ravn einen gescheiterten Schaupieler (Jens Albinus) als Unternehmenschef und das Chaos ist vorprogrammiert.
Lars von Trier studierte Film an der Danish Film School und erlangte mit seinem ersten Spielfilm, "Element of Crime" (Forbrydelsens Element) (1984) internationale Aufmerksamkeit. Eine Mischung aus Film Noir und deutschem Expressionismus mit stilistischen Referenzen zu Dreyer, Andrei Tarkovsky und Orson Welles sowie die Kombination einer gelbstichigen, monochromen Kinematographie mit einer unheilschwangeren Atmosphäre machten den Film zu einem unvergesslichen visuellen Erlebnis. Von Triers folgende Filme "Epidemic" (1987) und "Europe" (1991) waren ebenso ehrgeizig in Thema und Visualität, obwohl er den internationalen Durchbruch wahrscheinlich mit der Fernsehserie "Riget" (1994) schaffte, die Krankenhausdrama, Spukgeschichte und 90er-Surrealismus spannungsvoll mischte und nicht nur in Dänemark ein großer Erfolg war.
Von Triers neuester Film läuft in Deutschland seit Januar und wurde zuvor bei Filmfestivals in London, San Sebastian und Montreal gezeigt. Die New York Times über The Boss of It All: "A surprisingly light-hearted though nonetheless both brilliantly witty and delightfully subversive film!”
Mehr Information über den Film...

Nordischer Filmpreis für Roy Andersson Der schwedische Regisseur Roy Andersson wurde gemeinsam mit seiner Produzentin Pernilla Sandström für den Film „Du levande“, zu deutsch „Das jüngste Gewitter“, mit dem Filmpreis des Nordischen Rates 2008 ausgezeichnet. Roy Andersson ist bekannt für seine skurrilen, mit viel schwarzem Humor versehenen Filme, wie zum Beispiel „Songs from the Second Floor“ oder „Eine schwedische Liebesgeschichte“. Groteske und kalt wirkende Bilder sind auch für „Du levande“ charakteristisch, doch beweist Andersson damit auch Sinn für Sensibilität. Seine Darsteller haben nüchterne und mit alltäglichen Problemen behaftete Rollen. Der Hauptaspekt des Karikierens der schwedischen Kultur und Gesellschaft macht die Herausforderungen im Alltag anderer Personen auch für uns sichtbar. Hier stehen sich nicht nur Leben, Tod und Sehnsucht des Menschen gegenüber, sondern das Genre Film bekommt durch die einzigartige Umsetzung Anderssons wieder eine seiner Hauptfunktionen zugeschrieben: Reflektion des Gesehenen auf die eigene Person.

Copenhagen Furniture Festival Vom 5. bis zum 7. September feiert Kopenhagen das Copenhagen Furniture Festival. Dabei dient das Stadtzentrum der lebendigen dänischen Hauptstadt als Bühne, auf der internationales Möbeldesign von mehr als 40 eingeladenen Firmen präsentiert wird. Neben Klassikern wie Fritz Hansen kann man auf dem Festival aber auch noch unbekanntere Hersteller und Designer entdecken.
So lohnt sich bestimmt ein Besuch im 2000 Quadratmeter großen Showroom vom Möbelhersteller GUBI, der im Kopenhagener Freihafen liegt, ein Bezirk, der in den letzten Jahren stark an Attraktivität gewonnen hat. GUBI hat das Copenhagen Furniture Festival zum Anlass genommen, fünf aufstrebende dänische Designer einzuladen, verschiedene GUBI und Bestlite Produkte individuell zu interpretieren.
Erreichen kann man den GUBI Showroom sowie alle anderen Veranstaltungsorte kinderleicht mit dem kostenlosen Festivalbus. Schicken Sie einfach eine SMS mit dem Text “FESTIVAL4” an die Nummer 24445053 und Sie können den Shuttleservice benutzen und werden auf dem Laufenden gehalten betreffend Programm und Veranstaltungen während des Festivals.
Mehr Infos über das Copenhagen Furniture Festival und die Aussteller gibt es hier: copenhagenfurniturefestival.dk gubi.dk Bild: GUBI - Christian Kornum - Lyslevende
Rückblick: EuroPride in Stockholm Mit den letzten Sommertagen verabschiedet man sich derzeit auch von der Saison der Pride-Paraden. Das Highlight in Skandinavien war dieses Jahr ohne Zweifel das Pride-Festival in Stockholm, ein großes Festival für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen. Dieses Jahr wurde wegen der besonderen Ehre, die EuroPride auszurichten, die ganze Stadt zum Austragungsort der Festivitäten, und so beschränkten sich die Veranstaltungen nicht nur auf Schlagerabende im Pride-Park oder Vorlesungen im Pride-Haus, sondern auch in Galerien, Museen, Clubs und Geschäften in der gesamten Innenstadt wurden Stockholmer und Touristen mit dem Pride-Geschehen konfrontiert. Die Busse des öffentlichen Nahverkehrs waren mit der Regenbogenflagge geschmückt, im Schifffahrtsmuseum wurde eine Ausstellung über das Matrosenleben als Freizone für homosexuelle Männer zu Beginn des 20. Jahrhunderts gezeigt, im Tanzmuseum gab es Führungen unter einer Queer-/Crossdressing-Perspektive und viele Geschäfte beteiligten sich über spezielle EuroPride-Rabatte an dem Event.
Aber auch in Stockholm wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig Veranstaltungen wie die Pride sind – auch wenn sie in Skandinavien nicht annähernd so umstritten wie in anderen europäischen Ländern wie z.B. Polen oder Moldavien sind. Mehrere Besucher wurden nach dem Besuch der Schlagergala trotz starker Polizeipräsenz Pridepark misshandelt. Die Polizei stufte die Körperverletzung als „Hassverbrechen“ ein, eine schwedische Bezeichnung für Vorfälle mit fremdenfeindlichen, islamofoben, antisemitischen oder eben homofoben Motiven.Es geht beim Pride-Festival also immer noch um sehr viel mehr als um buntes Treiben und Feiern und es ist ein wichtiges Signal – und wirklich höchste Zeit –, dass die Stadt Stockholm dieses Jahr die Regenbogenflagge so nachdrücklich gehisst hat.
www.stockholmpride.org

Transplant - Raum für Ideen Weiß wie Schnee in der Sommersonne schimmert das neue norwegische Designcenter Transplant am Dalsfjord in Dale i Sunnfjord. Die einzigartige Architektur wurde von Attila Eris entworfen, der unter anderem für Renzo Piano am Paul Klee Zentrum in Bern gearbeitet hat. Großzügige Glasflächen lassen Raum und Fjord eins werden, die Aussicht aus den einzelnen Gebäudeflügeln zerlegt die Landschaft wie in Postkartenmotive.
Transplant wurde letzten Sommer vom französisch-schwedischen Designduo Ralston & Bau eröffnet und legt seinen Fokus auf Designkompetenz und Produktentwicklung für kreative und innovative Personen und Firmen. Es ist eine Ideenfabrik für Architekten, Interiordesigner, Produktdesigner und Produktentwickler, die neue Konzepte mit Hilfe professioneller Tools entwickeln und umsetzen möchten.
Auf 600 Quadratmetern Fläche befinden sich das Designstudio "Ralston & Bau", die Prototypenwerkstatt "Shape", ein Designshop, ein Restaurant mit Weinbar sowie eine Fläche für wechselnde Ausstellungen. Transplant dient auch als Veranstaltungsort für Konzerte und bietet Raum für "Nordic Materials", eine Bibliothek für innovative Materialien. Diese Kooperation fand bereits bei der Gestaltung von Transplant ihren Niederschlag – die Fassade des Gebäudes besteht aus Duralmond, einem innovativen Material aus zerkleinerten Mandelschalen. Die Fassade, die an Papierstapel erinnert, wurde von Ralston & Bau entwickelt und symbolisiert so den Anfang eines jedes kreativen Prozesses - ein unbeschriebenes Blatt Papier.
Transplant bietet nicht nur Unternehmen und Organisationen perfekte Räumlichkeiten für Workshops oder Kick-Offs, ein wichtiger Tätigkeitsbereich ist außerdem die Förderung des Austausches zwischen Kunst und Design in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern. Künstler und Designer finden im Center Platz zum Arbeiten, die Ruhe der Umgebung gibt Freiraum zum Nachdenken und Entspannen und die fertigen Arbeiten können gleich vor Ort ausgestellt und einem Publikum präsentiert werden.
Alles in allem also ein sehr spannendes Konzept, das gut angenommen wird: Seit der Eröffnung waren unter anderem schon die norwegische Königin Sonja, der norwegische Porzellanhersteller Figgjo, die französische Grafikkünstlerin Geneviéve Gauckler und die deutsche Künstlergruppe Klub7 zu Gast.
Wer Transplant in nächster Zeit auf seiner Route hat, sollte sich folgende Termine merken: „Dalsfjordveka“ - die Dalsfjord Woche, vom 1. bis 10. August, in der es verschiedene Veranstaltungen in Dale und somit auch im Transplant gibt // Jazzdinner mit der japanischen Köchin Sakura aus Frankreich und Musik von Christian Stimming aus Deutschland und Ragnhild Stav aus Norwegen (25. Juli) // Konzert mit Bjørn Kowalski, der für sein Modelabel Haakki bekannt ist (26. Juli) // verschiedene Jazzveranstaltungen mit Christian und Ragnhild am 27. Juli (Brunch), am 1. August (Dinner) und am 2. August (Barnight) // Workshop „1:1 Site Architecture Camp” mit Todd Saunders von Saunders Architecture Studio (9. September) // Redesign Workshop „Textile&Product” mit FRETEX (24. – 25. Oktober) // Ausstellungseröffnung „Maturation” mit u.a. Studio Glithero mit Sarah van Gameren und Tim Simpson (12. September). Mehr Infos gibt es hier!

Into the Wild Lust auf Natur aber Angst vor der Wildnis? Kein Problem, im ARKEN, dem Museum für Moderne Kunst in Ishøj, eine knappe halbe Stunde vom Kopenhagener Hauptbahnhof entfernt, wird derzeit zeitgenössische skandinavische Landschaftsfotografie gezeigt. Die Ausstellung „Nordic Moods“ präsentiert 65 Fotografien von 23 skandinavischen Künstlern. Der Besucher wird gängige Klischees zum Thema bestätigt sehen – nicht umsonst heißt es ja immer, dass die Seele der Nordbewohner stark von Natur geprägt ist – aber für manche der Fotografen ist die Natur auch nur eine schöne Leinwand, auf der ganz andere Geschichten erzählt werden. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. September, wer in diesem Zeitraum Kopenhagen besuchen will, kann seinen Aufenthalt noch mit einer Menge anderer Events kombinieren – dem Jazzfestival, das noch bis zum 13. Juli läuft; im August kann man dann außer der Copenhagen Pride auch noch den 95. Geburtstag der kleinen Meerjungfrau feiern oder die Fashion Week besuchen, und die Tivoli-Saison geht sogar noch bis September.
www.arken.dk www.woco.dk
Foto: Lars Tunbjörk, Vuxendop i Löttorp, Öland, 1987 (Erwachsenentaufe in Löttorp, Öland, 1987)
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